Ferrero-Rocher-Torte

Ferrero-Rocher-Torte

It’s chocolate-time! Ich liebe, liebe, liebe Schokolade ja einfach abgöttisch, das habe ich von meinem Paps. Und als mein Papa anlässlich seines Geburtstages gefragt hat, ob ich ihm was backen würde da war mir klar, dass es etwas mit viel Schoki sein muss. Diese Rocher-Torte macht Eindruck und begehrt jedes Schokoladenherz. Dazu ist sie wirklich nicht schwierig zuzubereiten und auch für Anfänger geeignet! Das Rezept habe ich von der lieben Miss B.!

In der Familie waren wirklich alle begeistert:-) Also los, ran an den Schneebesen!

Zutaten:

Boden (20cm)

  • 6 Eier
  • 275g Zucker
  • 300ml Buttermilch (austauschbar mit anderen Flüssigkeiten wie z.B.: Saft)
  • 300ml Öl (ich nehme immer Sonnenblumen- oder Rapsöl, bitte kein Olivenöl, da der Eigengeschmack zu stark ist!)
  • 1,5 TL Vanillearoma (am liebsten die Finesse von Dr. Oetker)
  • 370g Mehl
  • 80g Backkakao
  • 1,5 Päckchen Backpulver


Ganache

  • 200g Nougat
  • 100g gute Zartbitterschokolade
  • 550ml Konditorsahne (z.B. von Rama Cremefine)

 

Deko

  • 8-12 Rocher (je nachdem wie viel ihr zur Deko nutzen möchtet)
  • optional Blattgold (gibt es über Amazon)
  • 200g gehackte Haselnüsse

 

Zubehör

  • zwei Springformen mit einem Durchmesser von 20cm
  • eine Tortensäge oder ein scharfes Messer
  • Mixer
  • Teigkratzer / Teigkarte
  • (kleine) Winkelpalette

 

Los gehts! Du fängst mit dem Teig an. Dazu erst einmal das Mehl, das Kakaopulver und das Backpulver in eine große Schüssel geben und vermengen. Dann brauchst du eine zweite Schüssel und darin werden die Eier zusammen mit dem Vanillearoma aufgeschlagen. Es wird so lange gerührt bis die Eier vom Volumen her deutlich größer und farblich viel heller geworden sind. Jetzt wird der Zucker langsam hinzugegeben und im Anschluss kommt abwechselnd das Öl und die Buttermilch mit in die Schüssel. Währenddessen immer schön auf niedriger Stufe weiter mixen! Jetzt kommen zum Schluss noch vorsichtig die trockenen Zutaten hinzu und werden auch gut untergerührt.

Der Teig wird nun auf die beiden eingefetteten Springformen aufgeteilt. Das könnt ihr einfach nach Augenmaß machen und die Formen dann bei 180°C für ca. 45-55 Minuten in den Ofen schieben. Bei mir sind es meistens so 52 Minuten und am besten nachschauen könnt ihr das mit der Stäbchenprobe 🙂

Nach dem Backen die Kuchen bitte noch nicht gleich aus der Form lösen, da er sonst zu weich ist und reißen kann. Ihr könnt in Ruhe 15-20Minuten warten, den Kuchen dann aus der Form lösen und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

Als nächstes widmest Du dich der Ganache und hackst zunächst das Nougat und die Schokolade. Die Sahne wird auf mittelhoher Stufe erhitzt (Achtung: NICHT aufkochen lassen!) und Schokolade plus Nougat werden in der heißen Sahne geschmolzen. Dazu immer schön rühren dass eine homogene Masse entsteht. Die Ganache kommt nun für gut eine Stunde in den Kühlschrank, denn kalt lässt sie sich viel besser aufschlagen.

In der Zwischenzeit kannst du dich den Tortenböden widmen. Wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist wird erst die Kuppel abgeschnitten und dann der Kuchen in zwei Böden geteilt, so dass du nachher vier gleich große Böden hast. Das geht entweder super mit der Tortensäge oder auch mit einem scharfen Brotmesser. Mein Tipp wenn du mit dem Messer arbeitest: Am Rand mit dem Messer ganz leicht einschneiden bzw. markieren und dann nur noch an der markierten Linie entlangschneiden, so wirds garantiert gerade 🙂
Aus den beiden übrig gebliebenen Kuppeln lassen sich übrigens super CakePops machen!

Jetzt kommst du zum Zusammensetzen der Torte. Dazu wird erst einmal der erste Boden auf eine Tortenplatte gelegt und mit der Ganache bestrichen, das geht am besten mit einer kleinen Winkelpalette. Um die Torte rutschfest zu machen kannst du auch gerne auf die Tortenplatte ein winziges bisschen Ganache geben und dann mit dem ersten boden beginnen. So fährst du jetzt fort. Der zweite Boden, wieder Ganache, der dritte Boden, Ganache… Am besten schliesst du mit einem unteren Teil als Deckel ab, der ist nämlich schon perfekt gerade gebacken und eignet sich daher am besten. Wenn du alles gestapelt hast wird die Torte einmal komplett mit der Ganache eingestrichen um die Krümel zu binden und wandert im Anschluss nochmal für eine Stunde in den Kühlschrank.

Alternativ kann man die Torte auch für einige Minuten ins Eisfach stellen, aber das mache ich ungern. Und wenn du zum Beispiel die Kuchenböden und evtl sogar die Ganache schon am Vorabend machst geht alles schnell von der Hand.

Wenn die erste Schicht der Ganache fertig ist, kannst du die Torte mit der zweiten Schicht Ganache einstreichen. (Etwas Creme für die Deko übrig lassen).
Damit die Torte glatt wird geht das am Besten mit einem Teigkratzer. Die Ganache mit der Winkelpalette oder einem Spritzbeutel an die Torte bringen und dann schön glatt streichen. Ganz perfekt muss es nicht werden, da ja die Haselnüsse drüber kommen!

Jetzt werden die Haselnüsse mit der flachen Hand an die Torte gedrückt. Bitte nicht versuchen die Torte anzuheben oder so, wir wollen ja dass die Torte auch ganz bleibt:) Einfach Schritt für Schritt mit der flachen Hand andrücken dann klappt das ganze prima. Um nicht im Haselnusschaos zu versinken einfach eine Auflaufform unter die Tortenplatte stellen, so wird alles was runtergefällt aufgefangen.

Zum Schluss werden oben auf der Torte nun noch beliebig viele Tupfen aufgespritzt und mit Ferrero Rocher dekoriert. Wenn du mit Blattgold arbeitest, achte darauf es nicht einfach anzufassen, sondern eine Pinzette oder ähnliches zu nutzen. An der Haut bleibt das schöne Blattgold nämlich einfach kleben.

 

Viel Spaß beim nachbacken, ich freue mich über eure Kreationen!

2 Gedanken zu “Ferrero-Rocher-Torte

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